Mein Hobby war von früh an die Verkehrspolitik

Ein besonderes Anliegen sind mir die Werte, die wir als Gesellschaft teilen.

Der linksrheinische Rhein-Sieg-Kreis ist seit Kindertagen mein Zuhause, meine Heimat.

Ich bin 1969 geboren worden, habe zunächst in Bonn und anschließend umzugsbedingt in Alfter-Oedekoven die Grundschule besucht, und dann ab 1979 das Collegium Josephinum in Bonn. Mit meiner Familie - meine Frau Birgit und ich haben zwei Kinder - lebe ich in Alfter.

Dort habe ich mich auch schon früh politisch engagiert. Ab 1985 bei der Jungen Union, später auch als sachkundiger Bürger und dann ab 1999 als Mitglied im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises. Als Jugendlicher bin ich damals im Grunde wegen der großen Themen der Zeit zur Politik gekommen. Wichtig war mir die feste Westintegration im Zusammenhang mit dem NATO-Doppelbeschluss und das konstruktive Handeln anstatt der "No Future"-Stimmung, die es seinerzeit auch gab.

Ich habe mich dann – ebenso wie damals viele Mitschüler - für die Werte und Überzeugungen besonders interessiert, die uns gesellschaftlich verbinden. Zum Beispiel den Familienlastenausgleich unter Helmut Kohl und gleichzeitig die Absicht, Alleinerziehenden besser zu helfen - das waren für mich richtige Schritte, die im Freundes- beziehungsweise Bekanntenkreis aber stets kontrovers diskutiert wurden. Es war ja eine Zeit, die auch durch die Gründung und durch die Ideen der "Grünen" besonders bewegt war. Von diesen Auseinandersetzungen ausgehend, habe ich mich dann auch für rechtliche, also juristische Sachverhalte immer mehr interessiert.

Aus Leidenschaft engagiere ich mich zudem schon von früh an für die Verkehrspolitik. In unserem CDU-Kreisverband Rhein-Sieg und als Sprecher der Kreistagsfraktion liegt hier auch meine Hauptzuständigkeit. In unserem Verkehrsverbund, dem Zweckverband Nahverkehr Rheinland, bin ich Vorsitzender der CDU-Fraktion. Folglich befasse ich mich intensiv mit dem Schienenpersonennahverkehr im Raum Aachen, Bonn, Köln und Leverkusen mit den umliegenden Landkreisen.

Im Regionalrat Köln arbeite ich außerdem als Mitglied der Verkehrskommission und ich engagiere mich sehr gerne im Verkehrsausschuss der IHK Bonn/Rhein-Sieg.

Beruflich  bin ich als Rechtsanwalt selbständig tätig geworden und zudem  in der Funktion eines Syndikusanwaltes bei der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) . Die RVK ist das kommunale Verkehrsunternehmen, das unter anderem den Busverkehr in den Städten und Gemeinden Alfter, Bornheim, Meckenheim, Swisttal, Rheinbach und Wachtberg organisiert und betreibt. Im Jahr 2015 nahm ich zudem die Aufgabe eines sogenannten "Mediators" an. Die Mediation ist ein freiwilliges Verfahren zur Beilegung eines Konfliktes, bei dem der Mediator als unabhängige Person die Konfliktparteien beim Lösungsprozess begleitet.

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie. Unsere beiden Kinder zieht es jetzt immer öfter raus in die Natur; sie sind insgesamt in einer spannenden Phase des Heranwachsens, die uns viel Freude macht.

Ansonsten interessiere ich mich sehr für Musik und insbesondere das aktive Musizieren. Meine Eltern haben mir ermöglicht, Klavier und Fagott zu erlernen. In Bornheim spiele ich Trompete – vornehmlich im Posaunenchor sowie im Karneval bei den Musikfreunden Roisdorf. Über die Musik habe ich übrigens auch meine Frau Birgit kennengelernt. Ich gehöre dem Landesarbeitskreis Christlich-Demokratischer Juristen an, seit 2015 bin ich beim Tierschutz Rhein-Sieg e. V. stellvertretender Vorsitzender.

Viele Jahre habe ich im Organisationsteam der Bonner „RhEINKULTUR“ („umsonst und draußen“) mitgemacht, nämlich von 1990 an bis zur letzten „RhEINKULTUR“ im Jahr 2011. Seither findet das Festival, das durchschnittlich bis zu 170.000 Besucher angezogen hat, nicht mehr statt.