Verkehr ist meine Leidenschaft, Europa begründet unsere gute Zukunft

Für meine Fraktion bin ich Sprecher für Europa und Internationales, Mitglied in den Landtagsausschüssen für Verkehr & Wissenschaft

Für das Vertrauen, unsere sechs Städte und Gemeinden aus dem linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis landespolitisch vertreten zu dürfen, bin ich sehr dankbar. Ich werde mein Bestes für eine gute, erfolgreiche Zukunft unserer Heimat geben.

Die CDU-Landtagsfraktion vertrete ich insbesondere als Sprecher für Europa und Internationales sowie im Landtagsausschuss für Verkehr und im Ausschuss für Wissenschaft. Um diese Aufgaben habe ich mich vor allem beworben, weil sie an Wesentliches anknüpfen, was ich in meiner Heimat als besonders wichtig erlebe – bzw. wofür ich mich schon lange engagiere.

Meine Heimat

Mein Zuhause ist seit Kindertagen der linksrheinische Rhein-Sieg-Kreis. Geboren bin ich im Jahr 1969. Zunächst habe ich die Grundschule in Bonn und dann, umzugsbedingt, in Alfter-Oedekoven besucht, anschließend ab 1979 das Collegium Josephinum in Bonn. Mit meiner Familie – meine Frau und ich haben zwei Kinder – lebe ich in Alfter.

Die Anfänge meines politischen Engagements

Schon früh habe ich mich dort politisch engagiert: ab 1985 bei der Jungen Union, später auch als sachkundiger Bürger, und seit 1999 vertrete ich meine Gemeinde Alfter als direkt gewähltes Mitglied des Kreistages des Rhein-Sieg-Kreises. Als Jugendlicher bin ich damals im Grunde wegen der großen Themen der Zeit zur Politik gekommen. Wichtig waren mir die feste Westintegration im Zusammenhang mit dem NATO-Doppelbeschluss und das konstruktive Handeln anstatt der "No Future"-Stimmung, die es seinerzeit auch gab.

Das Erleben der Europäischen Gemeinschaft

Durch direkte Kontakte habe ich die europäische Freundschaft besonders im Verhältnis zu unseren nordrhein-westfälischen Nachbarn erfahren: Belgien und die Niederlande und – in nächster Nähe – Frankreich und Luxemburg. Frühere Beschwerlichkeiten, die es heute nicht mehr gibt, sind mir noch gut in Erinnerung: das Warten an den Grenzen, der Währungstausch und die Euroschecks oder die eine und andere Kompliziertheit beim Schüleraustausch.

Wie für viele Mitmenschen war und ist es für mich ein ganz besonderes Erleben, beim europäischen „Zusammenwachsen“ so nah dabei zu sein. Das ist Glück – und meine Überzeugung ist, dass ebenso unser Glück für die Zukunft an diesen Zusammenhalt in Europa existenziell geknüpft ist. Kein Nationalstaat, auch die Bundesrepublik nicht, kann die großen Aufgaben alleine lösen: Frieden, Klima, Fluchtbewegungen oder Finanzmarktregulierung. Wir brauchen Partner, um unser Menschenbild, unsere Überzeugungen und Standards im globalen Zeitalter behaupten zu können.

Europa steht aktuell vor besonderen Belastungsproben – der „Brexit“ ist nur ein Stichwort –  und Aufgaben. Diese müssen wir in der europäischen Familie lösen. Die Festigung des europäischen Zusammenhaltes auf der Grundlage unserer Gemeinsamkeiten ist erste Voraussetzung für den Erfolg im globalen Zeitalter: für die Durchsetzungsfähigkeit unserer Interessen, für die Verteidigung unserer Sicherheit, für das Wohlergehen in unserer Heimat.

In diesem Horizont hat Nordrhein-Westfalen im „Herzen Europas“ außerordentliche Chancen, zu Einigkeit, Erneuerung und Selbstschöpfung beizutragen: in den ausgezeichneten Verbindungen mit den BeNeLux-Nachbarn, in den freundschaftlichen Beziehungen nach Frankreich und ebenso in der Partnerschaft mit der polnischen Woiwodschaft Schlesien und über zahlreiche zusätzliche, gute internationale Kontakte. Als Fraktionssprecher für Europa und Internationales ist mir der direkte Austausch über die Grenzen hinweg besonders wichtig: das Kennenlernen, das wechselseitige Entgegenkommen, das gemeinsame Gestalten, von dem alle einen Nutzen haben. In diesem Verständnis nehmen wir im internationalen Raum aktuell das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft mit Ghana zum Anlass, die Beziehungen dorthin mit neuem Leben zu erfüllen.

Werteorientierte Politik mit christlichem Menschenbild

Neben diesen außenpolitisch orientierten Aufgaben waren für mich – wie damals für viele Mitschülerinnen und Mitschüler – in der Zeit des Heranwachsens die Werte und Überzeugungen „großes Thema“, die uns gesellschaftlich verbinden. Zum Beispiel der Familienlastenausgleich unter Helmut Kohl und gleichzeitig die Absicht, Alleinerziehenden besser zu helfen – das waren für mich richtige Schritte, die im Freundes- beziehungsweise Bekanntenkreis aber stets kontrovers diskutiert wurden. Es war eine Zeit, die auch durch die Gründung und durch die Ideen der "Grünen" besonders bewegt war. Von diesen Auseinandersetzungen ausgehend, habe ich mich dann auch für rechtliche, also „juristische“ Sachverhalte immer mehr interessiert.

Verkehrspolitik als Leidenschaft

Aus Leidenschaft fing ich früh an, mich für die Verkehrspolitik zu engagieren. In unserem CDU-Kreisverband Rhein-Sieg und als Sprecher der Kreistagsfraktion liegt hier seit Längerem meine Hauptzuständigkeit. In unserem Verkehrsverbund, dem Zweckverband Nahverkehr Rheinland, wurde ich Vorsitzender der CDU-Fraktion. Dadurch wurde ich intensiv befasst mit dem Schienenpersonennahverkehr im Raum Aachen, Bonn, Köln und Leverkusen mit den umliegenden Landkreisen.

Im Regionalrat Köln arbeite ich außerdem als Mitglied der Verkehrskommission und ich engagiere mich sehr gerne im Verkehrsausschuss der IHK Bonn/Rhein-Sieg.

Beruflich

Beruflich bin ich als Rechtsanwalt selbständig tätig. Daneben war ich von 2011 bis zur Wahl in den Landtag als Syndikusanwalt bei der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) beschäftigt. Die RVK ist das kommunale Verkehrsunternehmen, das unter anderem den Busverkehr in den Städten und Gemeinden meines Landtagswahlkreises organisiert und betreibt: In Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg.

Im Jahr 2015 habe ich zudem erfolgreich eine mehrmonatige Fortbildung zum Mediator abgeschlossen. Die Mediation ist ein freiwilliges Verfahren zur Beilegung eines Konfliktes, bei dem der Mediator als unabhängige Person die Konfliktparteien beim Lösungsprozess begleitet.

Die Arbeit als Rechtsanwalt und Mediator macht mir Spaß und ist eine wertvolle Ergänzung zu meinem politischen Engagement.

Familie und Freizeit

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie und mit unseren Freunden. Unsere beiden Kinder zieht es jetzt immer öfter raus in die Natur; sie sind insgesamt in einer spannenden Phase des Heranwachsens, die uns viel Freude macht.

Ansonsten interessiere ich mich sehr für Musik und insbesondere das aktive Musizieren. Meine Eltern haben mir ermöglicht, die Instrumente Klavier und Fagott zu erlernen. In Bornheim spiele ich Trompete – vornehmlich im Posaunenchor sowie im Karneval aushilfsweise bei den Musikfreunden Roisdorf. Ich gehöre dem Landesarbeitskreis Christlich-Demokratischer Juristen (LACDJ) an, im Vorstand des Tierschutz Rhein-Sieg arbeite ich seit 2015 mit.

Viele Jahre habe ich mich im Organisationsteam der Bonner „RhEINKULTUR“ („umsonst und draußen“) engagiert, nämlich von 1990 an bis zur letzten „RhEINKULTUR“ im Jahr 2011. Seither findet das Open-Air-Festival, das durchschnittlich bis zu 170.000 Besucher angezogen hat, nicht mehr statt.

Ich freue mich auf unser gemeinschaftliches Engagement

Wenn Sie etwas wissen wollen oder auf dem Herzen haben, sprechen Sie mich bitte unkompliziert an. Ich freue mich auf gute Kontakte, Ideen und unser gemeinschaftliches Engagement. Die Heimat in Nordrhein-Westfalen ist, aus meiner Sicht, toll, konkret bei uns im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis: mit vielen Schönheiten in der Natur, vom Rhein bis hin zur Eifel. Wir sind in den Wissenschaftsraum unserer Region stark eingebunden mit dem Fraunhofer-Institut, der Alanus Hochschule, dem Rheinbacher Standort der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg oder dem Campus Klein-Altendorf der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. Es gibt, glaube ich, eine gute menschliche Gemeinschaft bei uns, eine gute, entwicklungsfähige Infrastruktur, hervorragende Initiativen für Kultur, Brauchtum und Soziales. An das anzuknüpfen und gemeinsam wieder mit Leben zu erfüllen, was die frühere Landespolitik zu Unrecht gegängelt hat, – darauf freue ich mich sehr.