Für ein wirkliches Miteinander, das nachhaltig vor Ort gelingt

14.07.2026

Die Stiftung „Inklusion gemeinsam gestalten“ stellt in Meckenheim ihr Engagement vor

Eine Gesellschaft, in der die Stärkeren die Schwächeren übervorteilen, verliert ihre Menschlichkeit. Der Abbau von Barrieren für Menschen mit Behinderungen, das unbeschwerte Miteinander in Alltag und Freizeit: In den Räumen der Bonner Werkstätten Lebenshilfe gGmbH in Meckenheim hat die Stiftung „Inklusion gemeinsam gestalten“ über ihre Arbeit informiert und den neu gestalteten Stiftungsflyer vorgestellt.

„Wenn nur das Leistungsprinzip zählt, dann hat am Ende niemand mehr etwas zu lachen“, macht der Landtagsabgeordnete Oliver Krauß deutlich, der seit dem Jahr 2020 Schirmherr der Stiftung ist: „Dann bleiben zuerst die Menschen auf der Strecke, die sich am wenigsten durchsetzen können.“

Die Stiftung „Inklusion gemeinsam gestalten“ arbeitet seit dem Jahr 2004 dafür, im Falle eines Handicaps Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Das Engagement ist rein ehrenamtlich. Träger sind die Evangelischen Kirchengemeinden in Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg. Vorsitzende des Stiftungsrates ist die Diakonin Sonja Freischem aus Meckenheim.

Inklusion wird „zum Gewinn für alle“. Für die Gemeinden und Städte, die sie jeweils vertreten, stehen die Bürgermeister persönlich hinter der Stiftung. Sven Schnieber, Dr. Daniel Phiesel, Tobias Leuning, Swen Christian: Nach den NRW-Kommunalwahlen 2025 setzen sie die tolle Unterstützung ihrer Vorgänger nahtlos fort.

„Mit Angeboten wie inklusiver Jugendarbeit, Ferienfreizeiten, Einzelfallhilfen und Begegnungsprojekten schafft die Stiftung Orte der Begegnung, des Miteinanders und des Vertrauens“ – so würdigt der Landschaftsverband Rheinland den Einsatz und hat Stiftung dafür mit dem „Rheinlandtaler“ ausgezeichnet: Denn sie „steht für ein solidarisches Zusammenleben und zeigt, dass Inklusion konkret und nachhaltig vor Ort gelingen kann“.

Für die Mittel, um einen behindertengerechten Umbau zu leisten, oder zur Deckung der Sachkosten, um eine inklusive Ferienfreizeit zu organisieren: Dafür ist die Stiftung auf finanzielle Hilfen dringend angewiesen. Diese Hilfestellung ist einerseits in der klassischen Form einer Spende möglich und andererseits als Zustiftung. Bei einer Zustiftung bleibt das Geld, das für die Arbeit der Stiftung einmal gegeben wird, erhalten, doch die Zinsen stehen der Stiftungsarbeit in jedem Jahr für die Sachkosten zur Verfügung.

Eine wirkliche Gesellschaft gründet auf Recht und Gerechtigkeit

Oliver Krauß: „SämtlicheBeiträge können steuerlich geltend gemacht werden. Sie kommen unmittelbar an. Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung stehen Familien mit Rat und Tat zur Seite, wo staatliche Hilfe nicht mehr ausreicht, um Wege freizumachen. Ihr Eintreten im Kirchenkreis kommt einer Wirklichkeit zugute, die auf Gerechtigkeit baut, die voll Lebensfreude und voll Leben ist.“

Von Seiten der gastgebenden Bonner Werkstätten informierte Andreas Schuhen, der Leiter des Geschäftsbereichs Teilhabe am Arbeitsleben, über die erfolgreiche Arbeit der Werkstätten. Mit dem Verein „Wir für Inklusion“ und dem „Café sofa“ in Meckenheim geht das Engagement für eine wirkliche Gemeinschaft oft Hand in Hand, mit allen ihren Gesichtern und Stimmen.

Geistliche der Kirchengemeinden, mit der Superintendentin Claudia Müller-Bück, drückten ihre Unterstützung auch mit ihrer persönlichen Präsenz in Meckenheim aus. Und erneut war Lina Hagemann dabei: An vier Wochentagen ist die Swisttalerin, die ein Down-Syndrom hat, in den Bonner Werkstätten in Bornheim-Hersel beschäftigt. An jedem Mittwoch aber arbeitet sie im „Café sofa“ an der Meckenheimer Hauptstraße. Ihre selbstgemachten Kuchen und ihr Gebäck sind längst zum Aushängeschild für das Café geworden. Ein zusätzlicher Lohn für ihre Hilfe wird von der Stiftung getragen.

Über ihr Engagement informiert die Stiftung „Inklusion gemeinsam gestalten“ auch im Internet: https://inklusion-gemeinsam-gestalten.de/

Ebenfalls ist die Stiftung inzwischen auf „Instagram“ zu finden: https://www.instagram.com/inklusion_gemeinsam_gestalten?igsh=bDc1ank0MGx4Y2d6

Das Spendenkonto der Stiftung ist das Konto

Evangelische Kirchengemeinde Meckenheim
DE89 3506 0190 1088 4332 69

Jede Zuwendung, bitte unbedingt mit der Angabe des Verwendungszwecks, ist herzlich willkommen und erbeten – wie immer sie persönlich möglich ist.

Den neu gestalteten Flyer finden Sie hier: Download (2 MB)